Fotografieren fürs Gemüt

Ein Sammelalbum

Feldforschung

Nur ein paar Minuten Fußweg, an Kleingärten vorbei und über Bahnschienen hinweg, und ich bin im Feld. Ein Luxus, den die Großstadtflucht mit sich brachte und den ich zu frühen Morgenstunden am meisten zu schätzen weiß. Wenn die Sonne noch niedrig steht, kaum ein Mensch mit mir auf den Wegen des landwirtschaftlichen Verkehrs umherstromert. In einem unbeobachteten Moment der Hase am Feldrand sitzt. Um mit mir über die Kornfelder hinweg, über Erfurt, bis zu den Hügeln des Thüringer Waldes zu schauen. Die Feldlerchen sind in ihrem Tirili kaum zu bremsen, es summt und brummt über den Blüten, die ihre Farbtupfer großzügig über die Landschaft verteilen.
Und die ich dankbar einsammele, wie die Sonnenstrahlen, to keep it for a rainy day.