Fotografieren fürs Gemüt

Ein Sammelalbum

Fühlen

Fühlen, wie der Schnee unter den Schuhen knatscht. Wie sich meine Arme und Beine im Laufen bewegen. Wie der Wind zugig um meine Nase pustet. Fühlen, wie die Sonne trotzdem schon Wärme hinterher schickt. Und wie meine Stimmung davon nicht unberührt bleibt. Fühlen, wie warm meine Zehen und wie kalt meine Fingerspitzen sind. Fühlen, dass ich Platz und frische Luft und mehr als nur diesen Moment Zeit habe. Fühlen, was nach der Woche noch unabgeschlossen in mir arbeitet. Wie ich dem nachhänge und doch lieber beim Fühlen, statt beim Denken bleiben möchte. Fühlt sich hier gerade so gut an, zwischen Winter und Frühling, zwischen Bäumen und Boden, zwischen Sonne und Schneeglitzer.