Gestern und heute
Zwei Tage, zwei Morgenspaziergänge, zwei völlig verschiedene Lebensorte.
Gestern: Auf einen Kurzbesuch im alten Leben. Zwischen Häuserschluchten und Menschengetümmel, Straßenlärm und Reizüberflutung. Aber auch: Zwischen meinen persönlichen Sternchen und den Verbindungen, die (m)ich halte(n). Für einen Tag nehme ich das auf, freue mich drüber, erinnere mich dran. Und fahre auch gern wieder. Bis zum nächsten Mal.
Heute: Auf einen ausgiebigen Gang in der neuen Nachbarschaft. Weite, windstill, winterfrostig. Balsam für das städtisch überreizte Gemüt. Mit den Gedanken bei den gestrigen Gesprächen, geteilten Erinnerungen und ausgetauschten Eindrücken. Mit dem Blick im Feld, im Nebel, im Nichts. Beides ist ein Genuss, ein Luxus, so eine Bereicherung. Danke dafür.