Fotografieren fürs Gemüt

Ein Sammelalbum

Leer

Kaum beziehe ich diese neuen digitalen Räume, freue mich an der eigenen Adresse und dem vielen hübschen Platz, geht es mir wie bei richtigen Wohnungsumzügen: Ich steh davor, im leeren Raum, und hab keinen Schimmer, wie ich ihn einrichten soll/will/kann. Ideenlos, unentschlossen, voll mit der Erwartungshaltung, dass das hier aber jetzt auch echt richtig doll werden muss. Und auch voll werden muss. Und dann wiederum fällt mir schon mal gleich gar nichts ein. Dä.

Alles fließt in Kreisläufen - mal mehr, mal weniger üppig. Es wird auch wieder anders, die (scheinbare) Leere wird mit etwas anderem gefüllt. Sie ist auch wichtig, verlangt nach meiner Akzeptanz. Oder sagen wir so: Inzwischen weiß ich, dass Widerstand zwecklos ist. Einfach annehmen, das Sommerloch.

Und schon füllt es sich wieder mit Blumen, mit was denn auch sonst.