Reif
Die Büsche hängen voll, an den Wegrändern können die Obstbäume ihre famosen Früchte schon kaum mehr halten. Sie fallen mir praktisch in den Schoß, in den Mund, ich brauche die guten Stücke nur aufzulesen und reinzubeißen. Die Farben, die Formen und - leider nicht in Bildern weiterzugeben - der Geruch. Von nassem Gras, dem überreifen Fallobst, der kühlen Herbstluft. Irgendwo macht jemand ein Feuer in seinem Garten, der Rauch weht etwas rüber, fügt dem ganzen seine besondere Note zu.
Alles ist so üppig, nicht mehr lang, und es vergeht.
Was nehmen wir davon mit? Was genießen wir nochmal ausgiebig, bevor es bis zum nächsten Jahr verschwindet?