Wald
Über den Luxus ihn an einem Montagmorgen aufsuchen zu können. Nach dem Regen, in kühler und feuchter Luft nach heißen Tagen. Ein bisschen kommt schon der Herbst durch, nur ein bisschen. Ein paar Blätter machen schlapp und lassen sich gelb fallen. Die Holunderbeeren färben sich schon etwas dunkel, die Brombeeren funkeln dunkellila durchs Dickicht. Die Vögel machen weniger Rabatz, die Schnecken sind dafür umso emsiger. Leiser nur und langsamer,
so wunderbar langsam. Aber doch mutig und beherzt.
Ich gucke genauer hin und lasse mich für diesen Moment von ihnen anstecken.
Gerne auch noch länger, herrliche Vorbilder die sie sind.